Das Lipödem ist eine chronische, fortschreitende Fettverteilungsstörung, die nahezu ausschließlich Frauen betrifft. Charakteristisch sind symmetrische Fettansammlungen an Beinen, Hüften oder Armen, die häufig mit Druckschmerzen, Spannungsgefühlen und einer erhöhten Neigung zu Blutergüssen einhergehen.
Eine professionelle Lipödem Behandlung in Zürich kann Beschwerden nachhaltig lindern und die Lebensqualität deutlich verbessern – insbesondere dann, wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen.
Das Lipödem ist keine Folge von Übergewicht oder mangelnder Bewegung, sondern eine eigenständige Erkrankung des Fettgewebes.
Typisch sind:
Wichtig: Diäten oder intensiver Sport führen meist nicht zur Reduktion der betroffenen Fettdepots.
Genehmigte Bilder, die den Fortschritt unserer Patienten zeigen. Vergleichen Sie vorher und nachher und sehen Sie die Ergebnisse.
Vor jeder Behandlung erfolgt eine umfassende Untersuchung. Dabei werden Stadium, Beschwerden und individuelle Voraussetzungen genau analysiert. Gemeinsam wird ein individueller Therapieplan erstellt.
Je nach Größe der betroffenen Areale erfolgt die Liposuktion meist in mehreren Sitzungen, um das beste Ergebnis zu erzielen. Eine Behandlung dauert ca. 2 bis 4 Stunden. Dabei wird das Fett mithilfe der modernen Tumeszenz-Technik besonders schonend und in größeren Mengen entfernt.
Um das Fortschreiten der Erkrankung frühzeitig zu verlangsamen, ist eine rechtzeitige Diagnose entscheidend. Das Lipödem wird dabei in drei Stadien unterteilt:
Stadium I: Deine Hautoberfläche ist noch glatt, das Fettgewebe darunter fühlt sich feinknotig an.
Stadium II: Die Haut wird unregelmäßiger, es bilden sich Dellen und eine deutlich spürbare, gröbere Knotenstruktur.
Stadium III: Es entstehen großlappige Fettansammlungen und ausgeprägte Gewebevermehrungen, die auch deine Beweglichkeit spürbar einschränken können.
In frühen Stadien helfen dir zunächst nicht-operative Maßnahmen wie manuelle Lymphdrainage, Kompressionstherapie, gezielte Bewegung und eine Gewichtsstabilisierung. Diese Behandlungen sind ideal, um deine Beschwerden spürbar zu reduzieren und das Gewebe zu entlasten – das krankhafte Fettgewebe selbst können sie jedoch nicht beseitigen.
Wie bei jeder Operation kann es auch hier vorübergehend zu Schwellungen, Blutergüssen oder leichten Sensibilitätsstörungen kommen. Sollte deine Hautelastizität nicht ausreichen, sind in seltenen Fällen auch kleine Unregelmäßigkeiten möglich, während Infektionen eine absolute Ausnahme bleiben. Gut zu wissen: Durch hochentwickelte Techniken und erfahrene Spezialisten werden diese Risiken auf ein Minimum reduziert.
Nach dem Eingriff ist das Tragen von Kompressionskleidung essenziell. Typischer Verlauf:
Viele Patientinnen berichten bereits früh über eine deutliche Schmerzreduktion.
Wenn die Fettabsaugung medizinisch begründet werden kann, wie es bei einem Lipödem der Fall ist, dann ist es möglich, dass Ihre Krankenkasse die Operations- & Behandlungskosten für Sie übernimmt. Diese Kostenübernahme ist individuell bedingt und wird von der Krankenkasse in Verbindung mit den medizinischen Diensten (MDK) bestimmt.
Die Beschwerden der Betroffenen lassen sich durch eine gute Therapie deutlich lindern. Dies ist unter anderem der Fall, weil wir mit der Fettabsaugung den Umfang an Armen und Beinen verringern können. Ob das Lipödem einer operativen Therapie bedarf, hängt davon ab, welches Stadium die Erkrankung bereits erreicht hat. Man kann allgemein nicht sagen, ab wann eine Fettabsaugung zwingend erforderlich ist. Unsere erfahrenen Fachärzte beraten Sie dazu gerne in bei einem individuellen Beratungsgespräch. Gesunde Ernährung und Sport erzielen bei Ihnen keine Gewichtsabnahme? Sollte ein Lipödem die Ursache dafür sein, begleiten wir Sie gerne auf Ihrem Weg zu einer wohlgeformten Figur.
Nein. Die unproportionalen Rundungen beim Lipödem haben nicht dieselbe Ursache wie Adipositas. Typisch ist, dass Diät und Sport kaum Wirkung auf die betroffenen Regionen haben.
Hinweise können sein: schlanker Oberkörper und Taille, aber deutlich stärkere Proportionen ab Hüfte/Beinen oder an den Armen, Druckempfindlichkeit, Schmerzen bei Berührung oder Bewegung sowie eine Neigung zu Blutergüssen.
Betroffene berichten über Druckschmerz, Schmerzen bei Bewegung, Beschwerden beim Gehen, Leistungsabnahme und häufiges Auftreten von Blutergüssen. Viele leiden zusätzlich psychisch, z. B. durch Frust, depressive Verstimmungen oder Essprobleme.
Unbehandelt kann ein Lipödem fortschreiten und in ein Lymphödem übergehen. Dann kann Lymphflüssigkeit schlechter abtransportiert werden, was zusätzliche Schwellungen und schmerzhaften Druck begünstigt.
Sport und gesunde Ernährung sind grundsätzlich sinnvoll für die Gesundheit, reduzieren aber das krankhaft veränderte Fettgewebe beim Lipödem häufig nicht ausreichend. Entscheidend ist eine passende medizinische Therapie.
Die Ergebnisse werden als langfristig beschrieben: weniger Fettgewebe in den behandelten Regionen, schlankere Proportionen und oft eine geringere Neigung zu Ödemen. Der Verlauf ist individuell und hängt auch von Stadium und Nachsorge ab.